Das Büro des Dechaten und der Dekanatssekretärin befindet sich bis zur Umstellung auf die Pfarre NEU in der Pfarre Linz-Hl. Familie
Montag bis Freitag: 09:00-12:00
In ihren Ausführungen riefen sie uns Lektorinnen und Lektoren ins Bewusstsein, dass wir „Dienst am Wort Gottes“ tun.
Gottes Wort aufmerksam hören und zuversichtlich weitersagen, dazu sind wir Christinnen und Christen berufen. Im Zentrum des Alten Testaments steht die Zusage Gottes: „Ich bin da,“ oder die neuen Einheitsübersetzung zitierend: „Ich bin der ich bin.“ Die frohe, mutmachende Botschaft lautet: „Gott ist gut!“ Sie manifestiert sich in Glaube, Liebe, Hoffnung. Das Neue Testament rückt Jesus ins Zentrum und ihm wird unter anderem der Name „Immanuel, Retter und Heiland“ gegeben.
Beim Gespräch in Kleingruppen bekamen wir einen anderen, neuen Blick auf vertraute Evangelientexte. Beim Zusammentragen der Worte, die uns besonders berühren, entstand eine sehr meditative Stimmung.
Es macht einen Unterschied, wie Lektorinnen und Lektoren ihren Dienst tun. Vorbereitet, im Herzen berührt und mit einem Lächeln auf den Lippen, sodass alle gerne zuhören und mitdenken, oder unvorbereitet und in Eile. Besprochen wurde auch, dass manche Lesungen von Gewalt erzählen und es schwierig ist, diese Texte vorzutragen.
Von den Impulsen angeregt und durch die Gemeinschaft gestärkt gingen wir nach dem gemütlichen Ausklang bei Würstl und Getränken nach Hause, in dem Wissen, auch junge Menschen sind bereit für den Dienst als Lektorinnen und Lektoren und das stimmt zuversichtlich.
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
40 Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
42 Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
1 Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.